Wohnungen in Hannover

Gerade in einer Großstadt stellt sich häufig die Frage, ob es empfehlenswerter ist, eine Wohnung zu mieten oder doch lieber gleich zu kaufen. Das Mieten hat mehr Vorteile als den meisten bewusst ist. Die Mietpreise orientieren sich am sogenannten Mietspiegel, den es für die überwiegende Zahl der Städte und Gemeinden in Deutschland gibt. Er wird in den Großstädten regelmäßig an den aktuellen Wohnungsmarkt angepasst, ist aber nicht verbindlich und hinkt auch der aktuellen Wohnsituation oft etwas hinterher. In die Mietpreisberechnung fließt nicht nur die Ausstattung ein, sondern auch die Lage des Mietobjekts wird beurteilt. So kann es durchaus sein, dass Wohnungen in Hannover, die in der Vergangenheit recht günstig waren, bei unveränderter Ausstattung plötzlich deutlich mehr kosten.

Wie in allen Großstädten gehört der Innenstadtbereich von Hannover zu den begehrten Wohngebieten, obwohl die Bebauung überwiegend aus den fünfziger Jahren stammt. Doch das große Kultur- und Unterhaltungsangebot kompensiert den nicht ganz so positiven optischen Eindruck. Hier liegen die Grundmieten deutlich über denen der Randgebiete. Ähnlich begehrt ist allerdings auch der Süden Hannovers. Die teilweise sehr attraktive Bebauung in Verbindung mit der Nähe zur Tierärztlichen Hochschule sorgt für einen regen Zulauf an Miet- und Kaufinteressenten.



Miete versus Kauf

Der Mietspiegel dient als Orientierungshilfe. Sowohl für die Miete als auch den Kauf gelten jedoch die Regeln der freien Wirtschaft: Je größer die Nachfrage und knapper das Gut, desto höher der Preis. Wer vor der Entscheidung steht, in Hannover Wohnungen zu mieten oder zu kaufen , sollte sich deshalb als Erstes bei der Stadtplanung informieren, welche Maßnahmen in den nächsten Jahren für den Bezirk geplant sind. Sollen große bauliche Veränderungen, zum Beispiel in Richtung Stadtring durch das Wohngebiet, durchgeführt werden, ist davon auszugehen, dass der Marktwert der Wohnung während und nach den Baumaßnahmen deutlich fallen wird. Mieter haben die Möglichkeit, ihr aktuelles Domizil gegen ein anderes Wohnobjekt auszutauschen, Eigentümer müssen verkaufen. Auch Sanierungskosten und bauliche Veränderung am Gebäude fallen in der Regel nicht unter die umlegbaren Kosten, sodass sie den Mieter nur begrenzt betreffen, während der Eigentümer zur Zahlung verpflichtet wird.